ASFINAG, A26 Linzer Autobahn, Linzer Donaubrücke

Brückenabspannpunkt Süd

Vermessung Tunnelbau

Beschreibung

Die A26 Linzer Autobahn reicht von der A7 – Knoten Linz / Hummelhof zum Donaudurchbruch, wo sie beiderseits der Donau durch Anschlussstellen an die B129 Eferdinger Straße und die B127 Rohrbacher Straße anbindet.
Der gesamte Streckenabschnitt der A26 hat eine Länge von 4,697 km und wird aufgrund der innerstädtischen Lage durch die Anordnung von Kunstbauten dominiert.
Insgesamt werden zwei Brückenbauwerke, bergmännische Tunnel sowie eine Unterflurtrasse errichtet.
Angesichts des erwarteten Verkehrsaufkommens wurden der Trassierung der A26 folgende Parameter der Trassenplanung zugrunde gelegt:

  • Durchgehend 2 Fahrstreifen mit einer Breite von je 3,50 m
  • Anbaufreie Trassierung, niveaufreie Anschlüsse
  • Straße durchgehend mit baulicher Mitteltrennung
  • Projektierungsgeschwindigkeit auf Vp = 80 km/h für die Hauptachsen
  • Projektierungsgeschwindigkeit auf Vp = 50 km/h für die Rampen (außer bei der AST. Unionstraße wegen der beengten Platzverhältnisse)
  • Längsneigung max. 5 % bei offener Streckenführung sowie im Tunnel

Die Etappe 1 umfasst die Herstellung der Donaubrücke inklusive Anschluss an die B127 Rohrbacher Straße (ASt Donau Nord) und die B129 Eferdinger Straße (ASt Donau Süd).

Die Hängebrücke besteht aus einem sogenannten Tragwerk für beide Richtungsfahrbahnen – ist also „aus einem Guss“. Die zwei horizontalen Hauptseile über die Donau, die das Brückengewicht von 13.000 Tonnen tragen, sind 500 Meter lang und wiegen jeweils 85 Tonnen. Jedes Hauptseil besteht wiederum aus einem Bündel von zwölf einzelnen Seilen. Die kleineren Hängeseile, die die Tragseile mit der Fahrbahn verbinden, haben zueinander einen Abstand von 15 Metern.

Leistungen

  • Geodätische dreidimensionale Verschiebungsmessungen obertage und an der Hängebrücke A26
  • Geotechnische Messungen
  • Kontrolle und Ergänzung Festpunktfeld obertage
  • Beweissicherung